SCHWIMMEN
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26.08.2010 Masters WM in Göteborg

Vom 27. Juli bis 07.August 2010 fanden die XIII FINA Weltemeisterschaften der Masters in Göteborg statt. Der Berliner TSC war diesmal mit 6 Frauen und 8 Männern in unterschiedlichen Altersklassen vertreten, die während dieser Zeit zahlreiche Wettbewerbe bestritten haben:

Katja Lerche                    (AK 30-34)          50mS, 100mR, 200mMe, 4x50mMe Women
Katja Seidel                     (AK 30-34)          50mB, 100mB, , 4x50mMe Women
Maren Zwiesigk                (AK 40-44)          50mS, 100mS, 200mMe, 4x50mF mix, 4x50mMe mix, , 4x50mMe Women
Ina Ziegler                       (AK 40-44)          50mF, 200mF, 200mMe, 400mF, 800mF, 3.000m Open Water, 4x50mF mix, 4x50mMe mix, 4x50mMe Women
Antje Thoms                     (AK 50-54)          200mF, 200mR, 200mMe, 400mF 800mF, 3.000m Open Water,
Eva Roßbach                    (AK 50-54)          50mR, 100mR

Robert Junghans             (AK 40-44)          50mS, 100mF,
Per Zwiesigk                   (AK 40-44)          50mS, 50mF, 50mB, 4x50mF mix, 4x50mMe mix
Thomas Wappke             (AK 40-44)          50mF
Rainer Fritsche                 (AK 55-59)          50mF, 200mF, 200mMe, 400mF, 800mF, 3.000m Open Water, 4x50mF mix, 4x50mMe mix
Klaus Rohde                    (AK 70-74)          50mF, 100mF, 200mF, 400mF, 3.000m Open Water, 4x50mF Men
Manfred Busch                (AK 70-74)          50mS, 50mF, 100mR, 200mR, 200mMe, 4x50mF Men
Gerhard Hübner              (AK 75-79)          50mS, 4x50mF Men
Prof. Dr. Horst Frtische (AK 80-84)          50mF, 100mF, 4x50mF Men

Trainer und Betreuer:   Matthias Seidel
Mentaler Begleiter:       Mathias Lerche
Sonnenschein:                 Nele Seidel

Bei den XIII FINA World Championships erwarteten uns  besondere Herausforderungen:

Die Schwimmwettkämpfe wurden an zwei verschiedenen Orten ausgetragen. Zum Einen gab es das Hallenbecken in Valhalla, in der Nähe des Göteborger Stadtzentrums und vis-à-vis vom Vergnügungspark Lieseberg. Zum Anderen gab es das Freibecken in Lundby, welches am Rande eines Wohngebietes zu finden war.  Beide Wettkampfstätten lagen ca. 15‘ Autominuten von einander entfernt.

Eine weitere Besonderheit war die Trennung der weiblichen und männlichen Wettbewerbe. Das bedeutete, dass an einem Tag alle Wettbewerbe der Frauen in der Halle und die der Männer im Freibecken absolviert wurden. Einen Tag später kämpften die männlichen Aktiven in der Schwimmhalle und die Frauen im Freibecken um Gold, Silber und Bronze. Der Wechsel von Halle und Freibecken erfolgte täglich zu jeder Witterung.

Die dritte Besonderheit war, dass es während der Weltmeisterschaften einen Staffeltag im Valhalla Schwimmbecken gab, an dem alle Staffeln der Masters ausgetragen wurden. Vor und in der Halle wuselten eine Menge Sportler herum, machten sich warm und tauschten ihre Erfahrungen in lockeren fröhlichen Gesprächen aus. Ein buntes, lautes und spannendes Treiben war an diesem Tag vorherschend, das alle in guter Erinnerung behalten werden.

Als witzige Besonderheit sollten die vielen Damenbadeanzüge beim Freiwasserschwimmen nicht unerwähnt bleiben. Die leider erst kurzfristig veröffentlichten FINA Änderungen der zulässigen Schwimmanzüge für das Open Water erreichten einige Teilnehmer erst vor Ort. Die Anzüge mit Reißverschluss und wärmeisolierenden Materiealien waren verboten und wurden bei Nichtbeachtung mit Disqualifizierung bestraft. So sah man auch Männer in Damenanzügen schwimmen, weil die reguläre Männerbekleidung in den Verkaufsläden nicht vorrätig war.

Davon vollkommen unbeirrt, ließen es die TSC-Schwimmer am letzten Wettkampftag noch einmal so richtig krachen. Bei sonnigem Wetter und milden Temperaturen stellten sich 4 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der langen Strecke im Lake Delsjön. Trotz recht kühlen Wassertemperaturen wurde der See von der FINA für diesen Wettbewerb gut vorbereitet. 
Rainer Fritsche konnte den langen Rundkurs der Open Water Distanz von 3.000m für sich mit einer Bronze-Medaille in der AK 55-59 erfolgreich beenden. Er kam als dritter hinter dem Amerikaner Larry Krauser und dem Italiener Giannantonio Scaramel in einer sehr guten Zeit von 40:07,9min ins Ziel. Er freute sich nach Bestätigung der Zeit und Platzierung über seine hervorragende Leistung sowie seinem bisher größten Erfolg bei Masters-Wettbewerben. Herzlichen Glückwunsch!

Alles in Allem konnten mehrere sehr gute Platzierungen unter den Top 20 für den Berliner TSC erzielt werden. Unter den ersten 10 Platzierten überzeugte z.B. Ina Ziegler mit Beständigkeit. Sie errang in der AK 40-44 über 200mF in einer Zeit von 2:20,67 den 4. Platz, einen 5. Platz über 200mLa in 2:44,76 und 6. Plätze über 400mF sowie 800mF. Dr. Horst Fritsche errang in der AK 85-89 über 50mF in einer grandionsen Zeit 0:39,80 den 5. Platz. Gerhard Hübner erschwamm sich  in der AK 75-79 den 5. Platz über 50mS in einer Zeit von 0:47,51min und Rainer Fritsche schlug nach 400mF in einer Zeit von 5:03,11min an. Er erzielte damit den 5. Platz. Den 6. Platz erreichte Rainer über die doppelte Distanz. Platz 7 wurde in der  Männer-Freistil-Staffel der AK 280-319!! mit den Staffelteilnehmern Manfred Busch, Prof. Dr. Horst Fritsche, Gerhard Hübner und Klaus Rohde erzielt.

Unabhängig von den Platzierungen sind viele Sportlereinnen und Sportler individuelle Bestzeit geschwommen und haben somit für sich den sportlichen Jahreshöhepunkt erfolgreich beendet.

Matthias Seidel stand an allen Wettkampftagen – bei Regen, Wind oder strahlendem Sonnenschein – als Trainer und Betreuer beratend zur Seite. Für seine hilfreiche Unterstützung gilt unser ganz besonderer Dank!
Auch an Antje Thoms ein herzliches Dankeschön. Sie hatte sich rechtzeitig um die Unterkunft in Kviberg bemüht, die im nordöstlichen Göteborg lag. Zugleich war die Wandererherberge ein zentraler Punkt für das Erreichen aller Wettkampfstätten aber auch ein guter Startpunkt für die individuellen Tagesausflüge in die nähere Umgebung.


Wir freuen uns nun auf ein wenig Ruhe und ein paar Tage Urlaub, bevor die neue Trainings- und Wettkampfsaisaon für alle Schwimmer im September wieder beginnt.

Bericht+Fotos: Ina Ziegler und Katja Lerche


   
         
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